Parodontale Zahnbehandlung

Parodontale Erkrankungen

Vermeiden Sie die häufigste Ursache für Zahnverlust: Parodontitis. Eine frühzeitige professionelle Behandlung der Zahnbettentzündung kann schwerwiegende Folgen abwenden.

Als Parodontitis bezeichnet man eine durch Bakterien ausgelöste Entzündung des Zahnbettes. Diese Erkrankung ist noch vor dem gefürchteten Kariesbefall die häufigste Ursache für Zahnverlust bei Erwachsenen. Laut der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie liegt bei etwa 45 bis 65 Prozent der Deutschen im Erwachsenenalter eine Zahnbettentzündung vor. Unbehandelt treten im Krankheitsverlauf Folgen wie schmerzempfindliche Zähne, freiliegende Zahnhälse oder lockeren Zähnen auf. Nur eine Behandlung der Paradontitis kann die Auswirkungen eindämmen und weitere Folgen stoppen. Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Maick Griebenow behandelt nicht nur die Ursachen und Symptome der Zahnbettentzündung, sondern strebt die Wiederherstellung des gesamten Kausystems an – in funktionaler und ästhetischer Hinsicht.

Ist die Entzündung des Zahnfleisches fortgeschritten, löst sich dieses vom Zahn und es entstehen sogenannte Zahnfleischtaschen. Dort können sich Bakterien geschützt vermehren und sogar den Knochen angreifen. Sowohl das Zahnfleisch als auch der Kieferknochen beginnen sich zurückzubilden. Die Zähne verlieren ihren Halt und im schlimmsten Fall geht der Zahn verloren.

Die Parodontitis bleibt oft lange unerkannt, da der Krankheitsverlauf schleichend und schmerzlos beginnt. Eine frühzeitige Diagnose ist nur durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen möglich. Als erstes Anzeichen gilt Zahnfleischbluten. Hinzu können rötlich bis bläuliche Verfärbungen des Zahnfleisches auftreten. Ist die Entzündung weiter fortgeschritten, bilden sich Zahnfleischtaschen. Die Bakterien dringen zwischen Zahn und Zahnfleisch, woraufhin sie sich voneinander lösen.

In den Zahnfleischtaschen können sich die Bakterien ungehindert vermehren und weiteren Schaden anrichten. Beginnen die Erreger den Kieferknochen anzugreifen, spricht man von einer Zahnbettentzündung. Das Zahnfleisch und der Knochen bilden sich langsam zurück und die Zahnhälse werden freigelegt. Bei schwerer oder weit fortgeschrittener Parodontitis beginnen die Zähne ihren Halt zu verlieren und im schlimmsten Fall ist der Zahnverlust die Folge. Die Funktion und Ästhetik des gesamten Kausystems leiden.

Unter örtlicher Betäubung werden die Zahnfleischtaschen gründlich gereinigt. Zudem muss die Zahnwurzel von Plaque befreit und sorgfältig poliert werden. Denn: Eine glatte Oberfläche beugt der Ansiedlung schädlicher Bakterien vor. Sind die Taschen allerdings sehr tief, wird das Zahnfleisch zu Beginn der Behandlung aufgeschnitten, gereinigt und am Ende wieder eng am Zahn vernäht.

Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Maick Griebenow verfolgt zwei Behandlungsziele: Zum einen sollen die krankheitsverursachenden Bakterien eliminiert und zum anderen die Entzündung gestoppt werden.

Unter örtlicher Betäubung werden die Zahnfleischtaschen einer gründlichen Reinigung unterzogen. Um jedoch den eigentlichen Biofilm mit den schädigenden Bakterien zu beseitigen und eine erneute Ansiedlung zu vermeiden, erfolgt eine Wurzelglättung. Dabei werden die Wurzeln gereinigt, geglättet und poliert. An der glatten Oberfläche können die Bakterien dann schlechter haften.

Sind die Zahnfleischtaschen jedoch sehr tief oder geht die Entzündung nach der Behandlung nicht zurück, muss ein kleiner chirurgischer Eingriff erfolgen. Dafür löst Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Maick Griebenow die Zahnfleischränder von Zahn und Knochen. So kann er tiefer in die Taschen einblicken und diese sowie Zahn und Knochen reinigen. Das Zahnfleisch wird im Anschluss sorgfältig eng am Zahn anliegend vernäht. In einigen Fällen, bei besonders aggressiven Bakterien, kann die Einnahme von Antibiotika ratsam sein. Dies entscheidet Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Maick Griebenow im Einzelfall.

Das vernähte Zahnfleisch heilt schnell und weitgehend beschwerdefrei ab. Nach etwa einer Woche können die Fäden gezogen werden. Der wichtigste Teil der Behandlung ist die Nachsorge und damit die Vorsorge erneuter Erkrankung. Nur eine gründliche Zahnreinigung und die entsprechende Mundhygiene können das Wiederauftreten der Parodontitis verhindern.

Sorgfältige Zahnpflege und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind daher notwendig. Weiterhin empfiehlt Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Maick Griebenow je nach Schwere der Parodontitis bis zu vier Mal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung durchführen zu lassen. Die Entfernung von tief sitzendem Plaque und Zahnstein hilft, weitere Zahnerkrankungen wirksam vorzubeugen.